News

100 Jahre Generalstreik

Im 2. Teil der Sektionsversammlung vom 5. Novermber lud die SP Spiez zu einem öffentlichen Referat über dieses wichtige Ereignis ein.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Vortrags von Roland Müller.

Die SP am Spiezmärit 2018

Am Spiemärit waren wir wieder mit einem Stand anwesend, den wir dieses Jahr mit Pro Velo Region Thun teilten.

Gemeinsam sammelten wir Unterschriften für die Petition von Pro Velo für eine sichere Veloverbindung Einigen-Spiez. Dieses Anliegen stiess auf reges Interesse. Die Bögen füllten sich rasch.

Ebenso führte unsere Schreibtafel mit der Überschrift «Deine Meinung ist gefragt – was die Spiezer Politiker wissen sollten» zu vielen angeregten Diskussionen mit unseren Standbesuchern.

Als wichtige Themen wurden z.B. genannt:

  • Let's Swing umsetzen
  • flanieren in der Oberlandstrasse
  • Hondrich nicht vergessen
  • genügend KITA-Plätze
  • alternative Wohnformen ermöglichen - durchmischtes Wohnen fürdern
  • Gemeinde soll Zeughäuser in Hondrich kaufen
  • durchgehende Velowege
  • und vieles mehr.....

Und natürlich hatten wir auch dieses Jahr unsere beliebten roten SP-Ballone mit dabei. Diese,wie auch das Zwirbeli-Rad, erfreuten Gross und Klein.

Herzlichen Dank an das ganze Organisationsteam!

 

Ehrung für Bene Michel, Gründer der Schreib-Ecke Thun

Bene wir sind stolz auf dich!

Der Gemeinderat Spiez hat dich für dein langjähriges Engagement und Herzblut für die Schreib-Ecke Thun geehrt. Ein Ort für all jene, denen Lesen und Schreiben, den alltäglichen Bürokram zu erledigen, nicht so leicht fällt .
Auch von uns ein grosses MERÇI

www.benemichel.ch/html/angebot/index.php

Übrigens: Die Schreib-Ecke Thun sucht Freiwillige!

Besuch im Biomassezentrum Spiez

Wahrscheinlich können sich die wenigsten Spiezerinnen und Spiezer genaueres unter dem Begriff "Biomassezentrum Spiez"vorstellen. Deshalb organisierte Kurt Bodmer für die SP Spiez eine öffentliche Führung durch diesen wichtigen Betrieb im Schluckhals bei Spiezwiler.

15 Personen nutzten die Gelegenheit und liessen sich vom Betriebsleiter Herr Zumbach durch die Anlage führen und erfuhren dabei viel Wissenswertes.

Das angelieferte Grüngut wird gehäckselt und anschliessend während rund 1 Monat in einer von 6 riesigen Gärkammern bei etwa 55 Grad Celsius vergärt. Das dabei entstehende Biogas treibt 2 unabhängige Gasmotoren mit Generatoren an.Der dabei produzierte Strom wird ins BKW-Netz eingespiesen, während die Abwärme der Motoren zur Heizung der Gärkammern sowie für  das nahe ABC-Zentrum genutzt wird.

Das entgaste Material wird nun zu langen Kompostmieten aufgehäuft, die innerhalb von ungefähr 9 Monaten regelmässig umgeschichtet werden und schliesslich als fertiger Kompost ausgesiebt und als bio-zertifiziertes Bodenverbesserungsmaterial bei vielen Kunden wieder in den biologischen Kreislauf zurückgeführt wird. Ein grosser Teil des reifen Kompostes wird von der Firma Ricoter zu zahlreichen, auf verschiedene Pflanzenkulturen abgestimmten Erdmischungen verarbeitet.

Das dritte Standbein des Biomassezentrums bildet das Altholz- und Restholzheizwerk. Hier werden Holzschnitzel aus angeliefertem grobem Astmaterial sowie zugekauftes Restholz aus nahen Wäldern in zwei mit modernsten Rauchgasreinigungsanlagen ausgerüsteten Öfen verbrannt. Diese liefern einerseits Dampf für die nahegelegene Nitrochemie Wimmis und andererseits Heisswasser für das Fernwärmenetz, das zum Beispiel das Solina, die Schulanlage Längenstein und zahlreiche Wohnhäuser in Teilen von Spiez beheizt.

Zum Abschluss der Führung konnten sich die Besucher noch 2 Filme ansehen, die kurz zusammengefasst die Kompostieranlage sowie die Geschichte der AVAG vorstellten.

Herzlichen Dank an Herrn Zumbach für die kompetente Führung und die ausführliche Beantwortung der zahlreichen Fragen!

 

 

 

Kant. Parteitag vom 18. August 2018 in Steffisburg